Nierengesundheit: Der Winter naht, die Niere leidet.

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Die kalte Jahreszeit ist angekommen und bringt viele Veränderungen für den Körper mit sich. Man unterschätzt die sich rasch ändernden Temperaturen häufig und der Tag endet oft mit kalten und durchfrorenen Händen und Füßen. Das kann leicht zu einer Erkältung oder sogar einer Blasenentzündung führen.
Nicht selten macht sich der Wechsel der Jahreszeiten an der Blase und in der Nierengegend bemerkbar. Häufige Blasenentzündungen können sich langfristig negativ auf die Nieren auswirken oder gar zu einer Nierenbeckenentzündung führen.
Letztere ist eine Infektion des Nierenbeckens, welche akut oder chronisch verlaufen kann. Langfristig unbehandelte Leiden können zu einer chronischen Nierenschädigung führen.

Dies kann ein schleichender Prozess sein, der sich über Jahre hinwegzieht in Extremfällen jedoch kann es schon in wenigen Monaten zu einer Nierenfunktionseinschränkung kommen.
In Einzelfällen kann dies bis hin zu einem dialysepflichtigen Nierenversagen führen.

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Die deutsche Allgemeinbevölkerung ist sich nur wenig über die Funktionen der Niere in unserem Körper bewusst. Folglich fehlt es auch an entsprechendem Wissen wie man die Nieren gesund halten kann.
Auch die deutsche Gesellschaft für Urologie ruft dazu auf mehr auf die Gesundheit unserer Nieren zu achten.
Laut der deutschen Nierenstiftung leiden vier bis sechs Millionen Menschen in Deutschland an kranken Nieren. 60.000 davon sind bereits auf die Dialyse angewiesen, da die Nieren zu schwer geschädigt sind um ihre Filterfunktion ausreichend zu erfüllen.

Was macht die Niere?

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Welche Funktionen nehmen die Nieren in unserem Körper ein?

Die Nieren sind das zentrale Entgiftungsorgan und zuständig für Regulation des Wasser- und Elektrolythaushaltes und des Säure-Basen-Gleichgewichtes in unserem Organismus. Darüber hinaus regulieren sie den Blutdruck, das Wachstum und den Knochenstoffwechsel.
Sie produzieren außerdem Erythropoetin, das die Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark anregt.
Wie man hier sieht ist die Gesundheit unserer Nieren ungeheuer wichtig für unsere Gesundheit.

Funktionen der Nieren

Die Nieren erfüllen einige sehr wichtige Funktionen, welche vielen Menschen nicht bewusst sind, dies sind unter anderem:

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Entgiftung:

Im Zusammenspiel mit der Leber und dem Darm sind die Nieren eines der wichtigsten Entgiftungsorgane unseres Körpers.
Sie sind für das Ausleiten von Giften durch den Urin zuständig. Funktionieren die Nieren nur mangelhaft, dann kann es zu einer Einlagerung von Giften in unserem Organismus kommen.
Das führt langsam zu einer Vergiftung unseres Systems, was sich in vielen unterschiedlichen Symptomen jedoch vor allem in Gereiztheit und Trägheit auswirken kann.

Blutdruckregulierung:

Die Nieren haben einen großen Einfluss auf unseren Blutdruck.
Daher sei bei einem Irregulären Blutdruck zu beachten, die Nieren in die Untersuchungen miteinzubeziehen.
Häufig führt eine Nierenschwäche zu einem hohen Blutdruck.

Blutbildung:

Die Nieren bilden ein Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt. Bei Anämie sei daher zu beachten, dass die Ursache eventuell auf eine Nierenschwäche zurückzuführen ist.

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Säure-Basen-Haushalt:

Bei einer Neigung zur Übersäuerung, die nicht auf die Ernährungsweise zurückzuführen ist kann dies häufig Nierenprobleme zur Ursache haben. Die Nieren regulieren nämlich den Mineralien- und den Säure-Basen-Haushalt. Auch bei Mineralstoffmangel sollte daher die Niere mit in Betracht gezogen werden.

Knochengesundheit:

Bei einem Mineralstoffmangel leiden auch die Knochen. Diese benötigen vor allem die Stoffe Calcium, Magnesium und Vitamin D3. Wenn diese Mineralstoffe nicht ausreichend vorhanden sind, dann kann sich das negative auf das Knochenwachstum und die Knochengesundheit auswirken.

Vitamin D:

Vitamin D wird in den Nieren in ihre aktive Form umgewandelt.
Das bedeutet, dass geschwächte Nieren langfristig zu einem Mangel an Vitamin D führen kann.
Vitamin D spielt eine essentielle Rolle für die Gesundheit unseres Organismus. Ein Mangel an Vitamin D wirkt sich insbesondere auf die Calciumaufnahme in den Knochen aus dem Darm aus und würde langfristig zu einer Übersäuerung führen. Diese Übersäuerung wird der Körper durch den Entzug von Mineralien aus den Knochen wieder ausgleichen wollen, was zu einem schwerwiegenden Ungleichgewicht führen kann.

Ursachen einer Nierenschwäche

Was sind mögliche Ursachen einer Nierenschwäche?

  • ungesunde Ernährung
    Zigarettenstummel

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  • zu wenig Flüssigkeitszufuhr (Wasser)
  • Übergewicht
  • chronischer Bluthochdruck
  • Diabetes
  • zu starke Harnsäure / Gicht
  • Nierensteine (möglicher Grund für erhöhte Harnsäurewerte)
  • chronische Entzündungen der Blase und Harnwege
  • Alkoholmissbrauch/ Rauchen
  • Medikamente wie: Schmerzmittel, Antibiotika Antirheumatika, Chemotherapeutika, Kontrastmittel

Symptome einer Nierenschwäche:

Oft sind die Symptome einer Nierenschwäche sehr unspezifisch und daher wird die Ursache für bestimmte Leiden oft nicht rechtzeitig erkannt.

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Rücken- und Bauchschmerzen
  • Blut im Urin
  • Schmerzen in unterer Rücken- / Nierengegend

Wenn bereits Blut im Urin erkennbar ist, dann ist das bereits ein Zeichen für eine mögliche Infektion der Niere.
Dann sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sollten Sie regelmäßig eine Nierenreinigung machen.
Es gibt viele unterschiedliche Maßnahmen, die Sie präventiv zur Erhaltung der Nierengesundheit durchführen können.

Im Folgenden werden einige dieser Punkte aufgeführt:

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  • Bewegung: verbessert die Herz-Kreislauf Funktion und schützt auch die Nieren
  • Blutzuckerregulierung: Zu viel Zucker ist generell schlecht fürs Blut. Allerdings bildet überschüssiger Zucker zusammen mit Eiweiß sogenannte Glomeruli, die sich in den Nieren ablagern können.
    Eine zusätzliche Einnahme von Chrom kann dabei helfen den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
  • ausreichend Flüssigkeit: trinken Sie ausreichende Mengen an Wasser, um genügend Urin und damit Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten. Mindestens 1,5 Liter pro Tag.
  • Verzichten sie auf Zigaretten: Rauchen kann sich hochgiftig auf die Gefäße auswirken was wiederum den Nieren nicht zugutekommt.
  • Verzichten sie auf Medikamente: Wenn sich die Einnahme von Schmerzmitteln und Antibiotika vermeiden lässt, dann verzichten sie besser darauf. Halten sie die Einnahmezeit so kurz wie möglich.
  • Blutdruck: überprüfen sie regelmäßig ihren Blutdruck um Ihre Nieren zu schonen.
  • Gesunde Ernährung: Nehmen sie so wenig Giftstoffe wie möglich mit Ihrer Nahrung auf. Dazu zählen auch Pestizide und andere Zivilisationsgifte.
  • Vermeiden Sie Übergewicht: Die Organe unseres Körpers.
  • profitieren von einem gesunden Normalgewicht.
  • Überprüfung der Nierenfunktion: Lassen sie Ihre Nierenfunktion von einem Arzt überprüfen. Zur Risikogruppe gehören Diabetiker, Übergewichtige und Menschen mit Bluthochdruck.
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Die ganzheitliche Nierenreinigung

Vorbeugung ist die beste Pflege der Nieren. Lassen sie es erst gar nicht zu weit kommen, sondern beugen sie holistisch vor.
Die folgenden ganzheitlichen Maßnahmen lassen sich leicht in den Alltag einzubauen und sie können geschwächten Nieren bei der Regeneration unterstützen:

Die Nierenreinigung:

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Ziel: eine Durchspülung der Nieren macht es ihnen leichter ihre Aufgabe wieder mit neuer Kraft anzugehen. Außerdem werden die Nieren sanft mit natürlichen Kräutern desinfiziert. Dies verhindert die Ansiedlung schädlichen Keimen. Nierensteine werden gelockert bzw. aufgelöst und
die natürliche Regenerationsfähigkeit der Nieren wird unterstützt:

1. Wasser mit Zitrone am Morgen: löst Nierensteine auf.

2. Meiden Sie Alkohol: Alkohol stimuliert die körpereigene
Harnsäuren Bildung

3. Nierenkräuter: Tees aus Nierenkräutern unterstützen die Keimtötung in der Blase sowie die Auflösung von Nierensteinen.
Zu Nierenkräutern zählen: Goldrute, Bärentraube, Brennnessel, Löwenzahn, Schachtelhalm, Wacholderbeeren, Birkenblätter und Hafer Tee.
Bereits in der pflanzlichen Volksheilkunde waren diese Kräuter dafür bekannt Infektionshemmend auf Blase und Niere einzuwirken.

4. Bärentraubenblätter: wirken gegen Hefepilze und Kolibakterien: Sie vermeiden die Ansammlung von Harnsäure und mindern Schmerzen bei Blasensteinen. Außerdem stärken sie die Spannkraft der Harnwege und beruhigen entzündetes Gewebe.
Die Ansammlung von Bakterien an der Blasenschleimhaut wird auch verhindert.

5. Die Brennnessel: Sie stärkt die Blasen und Nierenzellwände und hemmt die Bildung entzündlicher Stoffe und beugt Nierensteinen vor.

6. Chanca Piedra: der Nierensteinbrecher. Dies ist ein kleiner Strauch, der in tropischen Regionen beheimatet ist. Er ist bekannt für seine Kraft Nierensteine zu brechen und auszuleiten. Das Kraut ist in Kapselform als auch als Tee erhältlich.

7. Darmreinigung: wenn der Darm überlastet ist, dann gelangen zu viele Giftstoffe in die Blutbahnen, die dann die Nieren zusätzlich belasten. Es ist ratsam regelmäßig eine Darmreinigung durchzuführen (Link).

8. Leberreinigung: wie beim Darm wirkt auch die Leberreinigung entlastend auf die Nieren.

9. Probiotika: Um den Darm zu unterstützen und damit die Nieren zu entlasten empfiehlt sich die Einnahme von Probiotika.

10. Nierennahrung: Spezielle Lebensmittel für die Nieren, die unterstützend wirken sind: Spargel, Grüne Smoothies, Petersilie, Selleriesaft, Zwiebeln, Kresse. Diese fördern die Urinausscheidung.

11. Meiden Sie Salz.

12. Stellen Sie sicher, dass Ihre Nieren im Winter ausreichend gewärmt werden.

Fazit

Mit der Nierengesundheit ist nicht zu Spaßen.
Wenn sie zu einer Risikogruppe gehören, dann ergreifen Sie Maßnahmen und stellen Sie Ihren Lebensstil um.
Nur so wird Ihre Gesundheit erhalten bleiben.

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