Mineralstoffmangel: Wenn Eisen, Magnesium und Co. fehlen

Mineralstoffmangel

NASA Goddard Space Flight Center / flickr.com

In Zeiten von Fertigessen, nährstoffarmen Lebensmitteln und Zeitmangel wundert es nicht, dass es auch in Industrieländern wie Deutschland immer häufiger zu Mangelerscheinungen kommt. Dabei denkt man zunächst an den Vitaminmangel, doch bedeutend häufiger tritt ein Mineralstoffmangel auf. Essenzielle Spurenelemente wie Zink, Eisen, Calcium oder Kalium tauchen schlicht immer seltener in unserer Nahrung auf.

Doch nicht nur eine ungesunde Ernährung gilt als Ursache, vielmehr treten Mangelerscheinungen vermehrt auch bei einseitiger oder eingeschränkter Ernährung, bspw. bei Veganern oder Menschen, die mit ungesunden Diäten versuchen die Pfunde schneller zu verlieren. Auch Stress und eine Unachtsamkeit, was wir essen, führen oft zu Mangelerscheinungen. Man geht davon aus, dass in Deutschland ein Mineralstoffmangel daher eher die Regel, als die Ausnahme ist.

Die Ursachen des Mineralstoffmangels

Mineralstoffe sind Mikronährstoffe, die für die Gesundheit des menschlichen Körpers unabdingbar sind. Leider kann unser Körper diese nicht selbst produzieren und ist daher auf eine ausreichende Aufnahme über unsere Nahrung angewiesen. Einseitige Ernährung kann schnell zu einem Mineralstoffmangel führen. Doch auch bei normalen Essgewohnheiten wird es immer schwieriger unseren Körper im Alltag mit genügend Mineralstoffen zu versorgen. Fast Food, Zeitmangel im Alltagsstress, Diäten, ungesunde Ernährung und steigender Mangel an Nährstoffen in Lebensmitteln sind u.a. Ursachen der Unterversorgung.

OPC Aktionspaket

Lebensmittel werden immer Nährstoffärmer

Ernährungswissenschaftler beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit mit dem Problem nährstoffarmer Lebensmittel und schlagen nun Alarm! Unsere Nahrung enthält nicht mehr genügend Mineralstoffe. Eine Studie eines unabhängigen Lebensmittellabors in Karlsruhe studierte über 10 Jahre lang den Mineralstoffgehalt (mg je 100 g Lebensmittel) in Obst und Gemüse. Das Ergebnis zeigt eine eindeutige Abnahme der Mineralstoffkonzentration in unserer Nahrung und ist alarmierend.

  • Kartoffeln:  Verlust an Magnesium von 33%
  • Karotten:  Minus an Calcium von 17% und ein Minus an Magnesium von 57%
  • Spinat: 68% weniger Magnesium
  • Brokkoli:  Verlust an Calcium um 68% und an Magnesium um 25%
  • Bananen:  Minus an Calcium von 12%
  • Erdbeeren: 14% weniger Calcium
Äcker werden immer nährstoffärmer

stanze / flickr.com

Diese erschreckenden Zahlen verdeutlichen, wieso der Mineralstoffmangel zu einer ernsthaften gesundheitlichen Bedrohung im 21. Jahrhundert wird. Als Ursache dieses Abwärtstrends sehen Experten vor allem eine immer extremere Züge annehmende Industrialisierung der Landwirtschaft. Künstliche Bestrahlung, statt Sonnenlicht, lange Transportwege, unreife Ernte, unsachgemäße Lagerung, exzessive Bearbeitung der Ackerböden und und und.

Im Großen und Ganzen sinkt somit die Qualität unserer Lebensmittel und daher geht man heutzutage davon aus, dass wir bis zu 10x mehr Obst und Gemüse zu uns führen müssen, als noch vor 50 Jahren.

Fastfood statt Qualität

Wie schon erwähnt, ist natürlich auch der heutige Lebenswandel eine Ursache am Mineralstoffmangel. Es fehlt im Alltagsstress schlicht die Zeit, um gesund und ausgewogen selbst zu kochen. Immer mehr Menschen greifen aus Zeitmangel und Bequemlichkeit zu Fertigprodukten, Fast Food, Tiefkühlspeisen oder Konserven. Mit wirklich frischen Zutaten kocht heut kaum noch jemand. In Kombination mit den ohnehin schon mineralstoffarmen Lebensmitteln ist der Nährstoffmangel vorprogrammiert.

Mineralstofftabelle: Unser Tagesbedarf an Mineralstoffen

Nun Butter in die Pfanne: Wie viele Mineralstoffe braucht man denn überhaupt täglich, um ausreichend mit allen Mineralien versorgt zu sein? Die folgende Mineralstofftabelle zeigt die wichtigsten Mineralstoffe und ihren Tagesbedarf für Frauen und Männern:

MineralstoffTagesbedarfNahrungsquellen (Angaben pro 100 g)
CalciumFrauen: 1010 mg
Männer: 1010 mg
- Gouda: 795 mg
- Joghurt: 120 mg
- Brokkoli:60 mg
EisenFrauen: 15 mg
Männer 10 mg
- Kürbiskerne: 12mg
- Linsen: 8 mg
- Blutwurst: 5,5 mg
- Tofu enthält 5,2 mg
FluroidFrauen: 3,1 mg
Männer: 3,6 mg
- Schwarztee: 9,7 mg
- Walnüsse: 0,68 mg
- Kabeljau: 0,13 mg,
KaliumFrauen: 2000 mg
Männer: 2000 mg
- Cacao Pulver:1.920 mg
- Kartoffel: 443 mg
- Banane:382 mg
KupferFrauen: 1,5 mg
Männer: 1,5 mg
- Linsen: 738 µg
- Bohnen: 635 µg
- Vollkornhafer: 530 µg
MagnesiumFrauen: 300 mg
Männer: 350 mg
- Cashewnüsse: 270 mg
- Linsen: 129 mg
- Naturreis: 119 mg,
- Vollkornbrot: 106 mg
NatriumFrauen: 552 mg
Männer: 552 mg
- gekochter Schinken: 965 mg
- Roggenbrot:523 mg
PhosphorFrauen: 700mg
Männer: 710mg
- Früchtemüsli: 325 mg
- Putenfleisch: 200 mg
- Scholle: 198 mg
SelenFrauen: 60 µg
Männer: 70 µg
- Weiße Bohnen: 14 µg
- Eier: 10 µg,
- Paprika: 4 µg
ZinkFrauen: 7 mg
Männer: 10 mg
- Emmentaler: 4,6 mg
- Rindfleisch: 4,3 mg
- Putenfleisch: 1,8 mg
- Eier: 1,3 mg

Die Folgen eines Mangels

Mineralstoffe sind für viele Körperfunktionen unabdingbar. Ein Mangel kann daher kurz- oder langfristig zu weitreichenden Folgen führen.

Eisenmangel

Unser Körper braucht Eisen zur Blutbildung. Außerdem ist Eisen an der Bildung von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) beteiligt, welches zum Sauerstofftransport im Körper benötigt wird.

Unser Organismus kann einen Eisenmangel für kurze Zeit kompensieren. Ist der Eisenmangel jedoch von Dauer, treten erste Symptome wie spröde Haare und eingerissene Mundwinkel auf. Im nächsten Schritt sinkt durch den Eisenmangel die Anzahl roter Blutkörperchen, die den Sauerstoff transportieren. Die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff sinkt und es kommt zur Blutarmut (Anämie). Symptome, wie Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Blässe können dabei Anzeichen einer Eisenmangel bedingten Anämie sein, welche u.a. eine hohe Krankheitsanfälligkeit und Muskelschwäche zur Folge hat.

Besonders Frauen sind hiervon betroffen, da sie a) generell einen höheren Eisenbedarf haben und b) durch die Menstruation in regelmäßigen Abständen unter Blutverlust leiden. Gelingt es einem nicht, den Eisenmangel durch Ernährung mit eisenhaltigen Lebensmitteln wie Linsen oder Kürbiskernen entgegenzuwirken, empfiehlt sich die Einnahme von Heilerden. Je nach Hersteller kann man hier bereits mit einer täglichen Dosierung von 3 g den Tagesbedarf von 15 mg decken.

Mineralstoffe See

Simon Matzinger / flickr.com

Magnesiummangel

Magnesium ist an zahlreichen Reaktionen und Funktionen im Körper beteiligt. Daher kann ein Mangel gravierende Folgen auslösen. Dennoch bleibt ein Magnesiummangel oft unbeachtet.

Magnesium wird von über 320 Enzymen im Körper benötigt um ihre Funktionen zu erfüllen. Unser Körper braucht Magnesium zur Energiebereitstellung, zur Senkung des Cholesterinspiegels, zur Vorbeugung von Krämpfen und zur Bildung von Proteinen sowie zur Aufrechterhaltung eines funktionierenden Nervensystems. Es hilft Insulin beim Transport von Zucker in die Zellen, wirkt in Muskeln, Knochen und Zähnen und es hilft bei der Regulierung des Blutdrucks. Entscheiden ist auch, dass das wichtige Vitamin C ohne Magnesium seine Wirkung nicht aktivieren kann.

Ein Magnesiummangel kann daher enorm viele Symptome und Folgen haben. Typische Symptome eines Magnesiummangels sind Muskelkrämpfe oder plötzliches Augenliderzucken. Des Weiteren können Krämpfe, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen sowie Herzrhythmusstörungen und Magen-Darm-Probleme als Folge eines Magnesiummangels auftreten. Migräne, Depressionen, Angstzustände, Hyperaktivität, Schlaflosigkeit und gar eine Osteoporose können weitere Folgen sein. Auch Bluthochdruck, Karies, Unfruchtbarkeit, Impotenz, Arteriosklerose sowie Übergewicht können u.a. die Folge eines Magnesiummangels sein.

Leider behandelt man viele dieser Symptome jedoch falsch, da ein Magnesiummangel häufig erst sehr spät oder gar nie entdeckt wird. Daher ist es ratsam, die genannten Symptome eines Magnesiummangels ernst zu nehmen und diesen z.B. mit der bereits angesprochenen Vitalstoffanalyse nachzugehen.

Kaliummangel

Der Mineralstoff Kalium ist im Körper für die Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes sowie des Magen-Darm-Traktes, für die Kohlenhydratverwertung und das Weiterleiten von elektronischen Impulsen an Nerven- und Muskelzellen verantwortlich. Wie auch die anderen Mineralien gewinnt der Körper diese aus der Nahrung, die wir aufnehmen.

Kommt es zu einem Kaliummangel, treten Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auf. Durch den gestörten Flüssigkeitshaushalt kommen dazu oft Verstopfungen, Muskelkrämpfe sowie Lähmungserscheinungen und Kreislaufprobleme hinzu. Richtig gefährlich wird der Kaliummangel, wenn er sich auf den Herzmuskel und dessen Funktion auswirkt. Diese Folge eines Kaliummangels kann zu Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelschwäche führen.

Zinkmangel

Auch wenn der Körper Zink nur in sehr kleinen Mengen benötigt, ist es für diverse Prozesse unersätzlich und eines der wichtigsten, wenn nicht das wichtigste Spurenelement für unser Immunsystem. Zink regt den Stoffwechsel an, ist essenziell für die Insulinspeicherung und fördert den Aufbau von Muskeln und Haut. Gleichzeitig ist es an sämtlichen Heilungsprozessen beteiligt, unterstützt das Immunsystem und wirkt antioxidativ.

Ein Zinkmangel zeigt sich vor allem durch Haut- und Schleimhautprobleme sowie einem schwachen Immunsystem. Die Folgen eines Zinkmangels sind vielseitig. Er kann sich u.a. durch Geschmacksstörungen, Appetitlosigkeit, Haarausfall, Durchfall und Akne zeigen. Weiter kann ein Zinkmangel zu einer gesteigerten Anfälligkeit für Infekte und einer schlechte Wundheilung führen.

Calciummangel

MilchDer menschliche Körper ist nicht in der Lage, Calcium zu speichern, weshalb wir es täglich in ausreichender Menge zuführen müssen. Calcium sorgt für die Stabilität der Zähne und Knochen, stärkt das Immunsystem, reguliert den Cholesterinspiegel, wirkt bei der Blutgerinnung und steuert die Herzfunktion.

Kommt es zu einem Calciummangel nimmt sich der Körper das fehlende Mineral aus den Zähnen und Knochen, welche dadurch porös werden – das nennt man Osteoporose. Aber auch Folgen wie brüchige Nägel, trockene Haut, gestörte Zahnentwicklung bis hin zu Rachitis, Muskelschwäche, Krämpfen und Herzproblemen sind bei einem Calciummangel typisch

Selenmangel

Selen ist ein essenzielles Spurenelement und befindet sich in allen Organen und Geweben des Körpers. Der größte Anteil an Selen befindet sich in der Skelettmuskulatur sowie den roten Blutkörperchen und Blutplättchen. Selen sorgt für die Gewebeelastizität und reguliert den Stoffwechsel. Wichtigste Eigenschaft ist jedoch die antioxidative Wirkung sowie die Fähigkeit, Schwermetalle an sich zu binden.

Tritt ein Selenmangel auf, was heute immer häufiger der Fall ist, wird das vorhandene Selen zu den lebenswichtigen Organen wie Bauchspeicheldrüse und Nieren umverteilt. Ein Selenmangel kann zu Herzmuskelschäden und Darmerkrankungen führen. Ein Selenmangel kann jedoch auch zur Unterfunktion der Schilddrüse führen, denn es sorgt dafür, dass das Organ ausgewogen mit Schilddrüsenhormonen versorgt wird. Weitere Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Verstimmungen bis hin zur Depression.

Jodmangel

Jod steuert die Schilddrüsenfunktion, reguliert den Stoffwechsel und die Körpertemperatur. Ein Jodmangel kann weitreichende Folgen haben.

Im Allgemeinen zeigt sich ein Jodmangel durch eine verlangsamte Aktivität und Aufmerksamkeit und trockene Haut. Die Stimme wird in Folge der Stimmbandanschwellung rau und heiser. Ein Jodmangel führt oft zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, kann aber auch zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen, welche mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit und bei Kindern sogar mit Wachstums- und Entwicklungsstörungen einhergehen kann.

Gerade in der Schwangerschaft ist eine ausreichende Jodversorgung für eine gesunde Entwicklung des Kindes wichtig. Deshalb raten immer mehr Frauenärzte und Heilpraktiker zu einer Vitalstoffanalyse für Schwangere, um einer Unterversorgung des Sprösslings vorzubeugen.

Kupfermangel

Kupfer ist für die Herstellung von roten Blutkörperchen, welche Sauerstoff aus der Atemluft aufnehmen und über das Blut in alle Körperzellen verteilen, zuständig. Zellen funktionieren nur, wenn Sie durch das Blut mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Kupfer stärkt zudem das Immunsystem, fördert die Wundheilung, erleichtert die Eisenaufnahme aus der Nahrung und ist an der Bildung von Knochen, Haut und Haaren sowie von Nervenfasern des Nervensystems beteiligt.

Ein Kupfermangel kann zu einer Blutarmut (Anämie) führen, was Blässe, Leistungs- und Konzentrationsabfall, Müdigkeit, Schwäche und Atembeschwerden zur Folge hat. Häufiger tritt durch die fehlenden Pigmente jedoch eine Störung der Farbverteilung in der Haut und zeitiges Ergrauen der Haare auf. Weiter wird das Immunsystem durch einen Kupfermangel geschwächt und es kommt zu häufigen Infekten und Hauterkrankungen. Des Weiteren wird das Nervensystem geschwächt und es kommt zu Haarausfall, Schwäche, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Depressionen, Durchfall, bis hin zu einer gestörten Fruchtbarkeit und einem erhöhten Cholesterinspiegel.

Spurenelemente

Monopräparate oder organische Mineralstoffkomplexe?

Wurde ein Nährsotffmangel z.B. durch eine Vitalstoffanalyse identifiziert, gilt es diesen mit geeigneten Maßnahmen wieder auszugleichen, um die schlimmen Folgen vorzubeugen.

Erste Empfehlung ist, das Problem über eine ausgewogene Ernährung anzugehen. Da dies aber durch die zunehmende Nährstoffarmut unserer Nahrung und unseren Lebenswandel, wie bereits vorgestellt, immer schwieriger und anspruchsvoller wird, werden Nahrungsergänzungsmittel immer häufiger zum Mittel der Wahl.

Wer seine Ernährung ergänzen möchte, hat 2 Möglichkeiten:

  • Monopräparate: Chemisch hergestellte Mineralstoffe, die isoliert dargeboten werden
  • Organische Mineralstoffkomplexe: Mineralstoffhaltige Pflanzenextrakte, die die Mineralien in ihrer natürlichen Struktur und Zusammensetzung mit anderen Vitaminen und Spurenelementen bereitstellen.

Monopräparate meiden

Nehmen wir Nährstoffe durch unsere Nahrung auf, führen wir dem Körper immer einen Mix aus Mineralien und Vitaminen zu. Der Körper kennt Mineralien nur in natürlichen Kombinationen mit anderen Stoffen. Oft benötigt der Körper sogar einen bestimmten Nährstoff um Eisen, Kupfer und co. überhaupt verwerten zu können. Vitamin C kann beispielsweise ohne Magnesium nicht vom Körper verarbeitet werden. Daher ist es wenig sinnvoll Monopräparate, welche nur Calcium, Magnesium oder andere Mineralien alleine enthalten, einzunehmen.

Des Weiteren sind Monopräparate chemisch hergestellt und enthalten daher anorganische Mineralien, welche vom Körper nur unter großem Energieaufwand und in geringen Teilen verwertet werden können. Der unverwertete Teil wird ausgeschieden. Ist dies jedoch länger der Fall, kommt es zur Überlastung der Ausleitungsorgane und die Mineralien werden als Stoffwechselschlacke im Bindegewebe eingelagert. Diese Einlagerungen wiederum belasten den Körper enorm und machen ihn über kurz oder lang krank.

Mineralstoffe natürlich über organische Mineralstoffkomplexe aufnehmen

Deshalb sind organische, mineralhaltige Pflanzenextrakte die bessere Wahl. Hierzu zählen z.B. Superfoods wie der Moringa Baum oder die Sango Meeres Koralle, sowie Heilerden. Hier werden die Mineralstoffe in einem natürlichen Umfeld dargeboten, wie es unser Körper auch aus der täglichen Ernährung kennt. Zudem wurden die Mineralstoffe nicht im Labor hergestellt, sondern von den Pflanzen aus der Erde herausgezogen und natürlich gespeichert.

Nahrungsergänzungsmittel gegen den Mineralstoffmangel

Im Folgenden möchten wir Ihnen 3 organische Mineralstoffkomplexe vorstellen:

Moringa

Moringa Oleifera wird bereits seit 300 Jahren in der indischen Ayurvedaheilkunst verwendet. In Teilen Südostasiens, Afrikas und der Karibik gilt die nährstoffreichste Pflanze der Welt als traditionelles Nahrungsmittel.

Moringa enthält besonders viel Eiweiß und liefert somit eine hohe Menge an rein pflanzlichen Proteinen. Daher ist die Pflanze besonders bei Veganern und Vegetariern beliebt. Außerdem besitzen die Heilpflanze alle neun essentiellen Aminosäuren.

Zudem ist Moringa ein hervorragender Mineralstofflieferant und enthält besonders viel Magnesium, Kalzium, Kalium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Selen, wie die Tabelle zeigt:

Moringa ExtraktGehalt je 100g
Calcium 2003 mg
Magnesium 368 mg
Phosphor 204 mg
Kalium 1324 mg
Kupfer 0,57 mg
Eisen 44 mg

Mehr Informationen zum Wunderbaum findest du im Moringa Artikel.

Sango Meeres Koralle

Organische Mineralstoffkomplexe

garry Machen / flickr.com

Die Sango Meeres Koralle wird aus den rund um die japanische Insel Okinawa vorhandenen Korallenbruchstücken hergestellt. Dabei wird strengstens darauf geachtet, dass keine lebenden Korallen beschädigt werden sondern ausschließlich Bruchstücke, welche sich auf natürlich Art gelöste haben, verwendet werden. Sie gilt als der Spitzenreiter unter den organischen Mineralstoffkomplexen bezüglich der Magnesium- und Calciumversorgung und Langzeitstudien konnten beweisen, dass das hohe Lebensalter der Okinawaner in Zusammenhang mit der Sango Koralle steht.

Die Sango Meeres Koralle enthält 70 Spurenelemente, darunter Calcium und Magnesium, sowie die essenziellen Mineralien wie Eisen, Silizium, Chrom und natürliches Jod. Schon 2,4 g des Pulvers der Sango Meeres Koralle versorgt den Organismus mit 545 mg Calcium (Tagesbedarf: 1000 mg) und 283 mg Magnesium (Tagesbedarf: 300 – 400 mg).

Hervorzuheben ist dabei das Ideale Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1, was eine optimale Aufnahme der Mineralstoffe ermöglicht. Dazu kommt, dass die Sango Meeres Koralle Spurenelemente und Mineralstoffe genau in der Kombination enthält, wie sie im menschlichen Körper auftreten. Ihr Aufbau ist dem unserer Knochen so ähnlich, dass bereits daran geforscht wird, sie als Implantat zu verwenden.

Eine weitere Besonderheit der Sango Meeres Koralle ist ihre außergewöhnlich starke Bioverfügbarkeit. Das ist wichtig, da Blut und Körperzellen Mineralien nur in ionisierter Form aufnehmen. Bereits bei Kontakt mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten werden die Mineralien der Koralle ionisiert, d.h. in Ionen (die kleinste gebundene Mineralienform) zerlegt und könne dadurch bei Einnahme mit Wasser oder zerkauen der Sango Tabs sehr leicht ins Blut und in die Körperzellen gelangen.

Es wurde nachgewiesen, dass die Mineralien der Koralle bereits nach 20 Minuten im Blutkreislauf wirken und zwar mit einer Bioverfügbarkeit von 90%. Die Sango Meeres Koralle ist somit nicht nur natürlich und umfangreich sondern wird auch optimal resorbiert. Sie schützen uns u.a. vor Krebs, Diabetes, Herzkrankheiten, Stressfolgen und brüchigen Knochen. Erhältlich ist das „Wunder der Natur“ als Pulver, als Kapsel oder als Sango Tab. Das Trinken von ausreichend stillem Wasser sorgt für die optimale Wirkung der Sango Meeres Koralle.

Heilerde

Die Wirkung von Heilerden ist mehrfach bewiesen und daher gilt sie auch als Marktführer unter den Nahrungsergänzungsmitteln bei Mineralstoffmängeln. Sie hilft besonders bei Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Krankheiten, von denen sich der Körper eigenständig erholen sollte, dies aber im Alter nicht mehr schafft. Dazu zählen bspw. Reizungen, Übersäuerung, Niedergeschlagenheit und Müdigkeit.

Das fein gemahlene Gesteinspulver ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen und enthält Kieselsäure, Eisen, Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Zink, Chrom  und Kobalt

Die Heilerde entwickelt ihre kraftvolle Wirkung durch die natürliche Kombination der Nährstoffe und ist daher ideal geeignet, um einem Eisenmangel oder Magnesiummangel entgegenzuwirken.

Keine Kommentare bei “Mineralstoffmangel: Wenn Eisen, Magnesium und Co. fehlen”

  1. […] Lycopin und Flavonoide sowie Vitamin B1, B2, E und das Provitamin A. Dazu gesellen sich die Mineralstoffe Zink, Kupfer, Natrium, Phosphor, Eisen, Kalzium und Magnesium. Außerdem ist die kleine Frucht […]

  2. […] Art der Übersäuerung kann durch eine konsequente basische Ernährung sowie die Einnahme von basischen Mineralstoffen, wie bspw. der Sango Meeres Koralle entgegengewirkt werden. Durch eine extrazelluläre Entsäuerung […]

Gib ein Kommentar ab

Nachricht

%d Bloggern gefällt das: