Natürliche Antibiotika – Die wirksamsten Kräuter gegen Bakterien

HeilkräuterDie Entdeckung von Antibiotika gehört zweifelsfrei zu den bedeutendsten medizinischen Fortschritten des 20. Jahrhunderts. Allerdings wird die Wirksamkeit des Medikamentes bei bakterienbedingten Erkrankungen von zahlreichen Nebenwirkungen begleitet, denn Antibiotika bekämpfen in der Regel zuverlässig ALLE Erreger im menschlichen Körper, unterscheidet aber leider nicht zwischen krankmachenden und nützlichen Bakterien.

Viele Bakterien, gerade im Darm, sind jedoch vollkommen natürlich und ausgesprochen nützlich für den Körper. Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei künstlichen Antibiotika gehören daher Störungen im Magen-Darm-Bereich, die weitreichende Folgen haben können.

Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen auf alternative, natürliche Antibiotika setzen, die nebenwirkungsfrei Antibiotika bekämpfen und keine Resistenzen bilden. Erfahre in diesem Artikel, welche pflanzlichen Antibiotika Mutter Erde für uns bereithält und wie Du der Chemiekeule entkommen kannst.

Pflanzliche Antibiotika Liste

Viele Kräuter, Gewächse und Pflanzen wirken als natürliches Antibiotikum und es lohnt sich die Wirksamkeit, die eigentlich schon seit Jahrhunderten bekannt ist, neu zu entdecken. Zu den stärksten pflanzlichen Antibiotika gehören unter anderem:

Silbercreme 1 Dose
  • Kurkuma: Kurkuma wirkt antibakteriell, antiviral und stark entzündungshemmend. Bekannt als Gewürz liefert Kurkuma seine therapeutisch wirksamen Inhaltsstoffe primär aus der Wurzel, dem sogenannten Rhizom.
  • Kokosöl: Spezielle Fettsäuren im Kokosöl wirken antibakteriell, wundheilungsfördernd und feuchtigkeitsspendend. Zudem besteht eine Antivirale und fungizide Wirkung speziell bei äußerer Anwendung.
  • Kolloidales Silber: Silber ist seit der Antike als natürliches Antibiotikum bekannt. So legte man bereits im alten Ägypten eine Silbermünze in die Milch, um diese länger haltbar zu machen. Grund für diese Wirkung ist, dass Silberteilchen in der Lage sind, das Atmungsenzym von Bakterien, Viren und Pilzen zu blockieren, wodurch diese ersticken. So ist Silber ein ideales pflanzliches Antibiotikum für alle bakteriellen Infekte und Entzündungen. Mehr zu kolloidalem Silber >>
  • Teembaumöl: Wasserdampfdestillation von Myrtengewächsen setzt antibiotisch wirksame, ätherische Öle wie das Teembaumöl frei, die sehr effizient gegen Bakterien, Pilze und Viren im Körper wirken.
  • natürliche AntibiotikaWeihrauch (Boswelia): Weihrauch wird aus dem Harz des Weihrauchbaums gewonnen, ist als natürliches Antibiotikum schon seit 7000 v.Chr. bekannt und war in früheren Zeiten so wertvoll wie Gold. Traditionell in der indischen Heilkunde verankert, ist die Wirksamkeit von Weihrauch bei entzündlichen Erkrankungen im Körper mittlerweile durch zahlreiche wissenschaftliche  Studien belegt. So wurde mehrfach nachgewiesen, dass vom Boswelia (botanischer Name) eine starke antibakterielle Wirkung ausgeht, die den Wachstum von Bakterien erheblich hemmt, was ihn insbesondere für die Behandlung von Darmkrankheiten qualifiziert. Zudem konnte gezeigt werden, dass Weihrauch durch Entzündungen verursachte Schmerzen und Schwellungen lindert und so mit ihm auch rheumatische Beschwerden therapiert werden können. Neue Untersuchungen belegen zudem, dass Acetyl-11-keto-β-Boswelliasäure (AKBA), die in Weihrauch enthalten ist, Krebszellen töten kann. Das pflanzliche Antibiotikum soll in der Lage sein, krebsgeschädigte Zellen zu reparieren und damit die Ausbreitung von Krebs verhindert. Allerdings besteht bezüglich der Weihrauch Wirkung noch weiterer Forschungsbedarf. Mehr zu Boswelia >>
  • Zwiebeln: Neben der antibakteriellen Wirkung sind Zwiebeln besonders hilfreich bei Fieber und Entzündungen. Die Zwiebel gehört zu den ältesten, von Menschen kultivierten Pflanzen, und wird als natürliches Antibiotikum gegen bakterienbedingte Erkältungskrankheiten sehr wirksam eingesetzt.
  • Meerrettich: Meerrettich wirkt antibakteriell, harntreibend und abführend. Meerrettich ist dabei besonders wirksam, da die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Das Extrakt der scharfen Wurzel kann innerlich und äußerlich angewendet werden.
  • Knoblauch: Knoblauch fördert eine gesunde Darmflora, wirkt antibakteriell, stärkt das Immunsystem und tötet schädliche Bakterien ab. Knoblauch ist seit Jahrtausenden als Kräftigungs- und Heilmittel bekannt.
  • Kamille: Seit der Antike als pflanzliches Antibiotikum bekannt, wirkt Kamille krampflösend, antibakteriell, entzündungshemmend und muskelentkrampfend.
  • Grapefruitkernextrakt: Die natürliche antibiotische Wirkung von Grapefruitkernen wurde erstmals in den 80er Jahren von Dr. Jacob Harrich entdeckt, der beobachtete, dass die Grapefruitkerne nur ganz langsam auf seinem Kompost verrotteten. Weitere Nachforschungen ergaben dann, dass Substanzen im Grapefruitkernextrakt die Zellwand von Bakterien angreifen und diese ausbluten. Mehr zu Grapefruitkernextrakt >>
  • Apfelessig: Apfelessig wird häufig präventiv eingesetzt, um Bakterien und Pilzen im Körper keine Chance zu geben. Wirkt pilzfeindlich und antibakteriell, und wird bei Infektionen im Hals und im Mundraum als keimtötende Gurgellösung genutzt.
  • Chili: Chili wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und Kreislauf anregend.
  • Propolis: Das antibakterielle Kittharz aus dem Bienenvolk ist seit Jahrtausenden für seine Wirksamkeit als natürliches Antibiotikum bekannt. Sehr lange vor der Entdeckung von Antibiotika wurde Propolis zur Wundheilung, gegen Fieber, zur Stärkung des Immunsystems und vor allem zur Bekämpfung von Krankheitserregern eingesetzt.
  • Thymian: Ein sanftes, natürliches Antibiotikum, dessen ätherische Öle krampflösend, keimtötend und stärkend auf das Immunsystem wirken.
  • Aloe vera: Äußerlich und innerlich anwendbar, stärkt das Immunsystem, wirkt tumorhemmend, pilztötend, schützt Nieren und andere Organe vor Erkrankungen und schützt den Körper vor oxidativem Stress.

Auch der SWR berichtet informativ über natürliche Antibiotika:

Vorteile natürlicher Antibiotika

Natürlichen Antibiotika wirken effektiv und sanft zugleich gegen schädliche Bakterien und Pilze ohne das Risiko von Nebenwirkungen. Zudem ist eine von künstlichen Antibiotika immer häufiger hervorgerufene Resistenz der Bakterien von natürlichen Antibiotika nicht bekannt. Vorbeugend, als Nahrungsergänzung zugeführt, verhindern natürliche Antibiotika wie kolloidales Silber oder Weihrauch die Entstehung der meisten, bakterienbedingten Erkrankungen.

Natürlich bestechen chemische Antibiotika nach wie vor, wenn es um einen akuten gravierenden Fall geht, da sie häufig schneller wirken, als die Arzneimittel aus der Naturapotheke. Die Kunst ist es jedoch eine Infektion oder Entzündung erst gar nicht so weit kommen zu lassen, denn gerade im frühen Stadium einer Erkrankung oder in der Prävention bestechen natürliche Antibiotika und vermeiden, dass es zum Ernstfall kommt.

Neben der Verarbeitung in der natürlichen Nahrungszubereitung ist es bei vielen Antibiotika natürlichen Ursprungs möglich, Kapseln mit dem reinen Extrakt des gewonnenen Wirkstoffs einzunehmen. Bequem, problemlos und überaus wirksam zur Erhaltung oder Wiedererlangung körperlicher Gesundheit und Fitness.

natürliche Antibiotika

Fazit

Die Wirksamkeit der genannten Pflanzen als Beispiele ist keine Erfindung der Neuzeit, sie war alten Kulturen, lange vor uns schon bekannt. Ob Ägypter, Kelten, Maya, Inka, Griechen oder Römer, sie alle kannten und schätzten die Heilkräfte der natürlichen Antibiotika.

Die Wirkstoffe und die damit verbundenen Heilkräfte sind chemischen Antibiotika gerade in der Prävention oft weit überlegen. Lange bevor der Mensch Antibiotika entdeckte, hatte die Natur also schon passendes vorgesehen, und seit einigen Jahren ist die Wiederentdeckung dieser natürlichen Antibiotika auch in der Neuzeit endlich angekommen.

Ein Kommentar bei “Natürliche Antibiotika – Die wirksamsten Kräuter gegen Bakterien”

  1. Teresa sagt:

    Das ist eine großartige Auflistung von natürlichen Heilmitteln und ihrer Wirkung – danke dir vielmals für deine Arbeit! 🙂
    Die Wirkung von Weihrauch war mir bereits bekannt. Ich nehme Weihrauch-Kapseln gegen meine Gelenkschmerzen und es geht mir wesentlich besser damit. Teebaumöl und Propolis werde ich nun mal für die äußerliche Anwendung ausprobieren. 🙂

    Liebe Grüße
    Teresa

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