Kolloidales Gold: Wirkung des Alleskönners

Goldmünzen

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Von keinem Edelmetall geht wohl eine größere Anziehungskraft aus, als vom Gold. Neben seiner Seltenheit und Schönheit verdankt es diese Beliebtheit auch seinen heilenden Kräften. Die lange Tradition von Gold in der Medizin findet ihren Ursprung in der ägyptischen Kultur, von wo aus es über die chinesischen und indischen Medizinsysteme auch in abendländischen Therapieformen seinen Platz gefunden hat.

Heute machen wir uns die tiefgreifende Wirkung in Form des sogenannten kolloidalen Goldes nützlich. Die darin enthaltenen winzigen Goldpartikel haben ein großes Einsatzspektrum. Nicht nur bei psychischen Problemen wie Depression oder Konzentrationsproblemen, sondern auch beim Schutz der Zellgesundheit entfaltet kolloidales Gold seine umfassende Wirkung.

Kolloidales Gold – Was ist das genau?

Das es ein Ziel der Alchemisten war, Blei zu Gold zu verwandeln ist hinlänglich bekannt. Ein weiteres Ziel der antiken Chemiker war es jedoch auch, die heilenden Kräfte von Gold für die Gesundheit einzusetzen. Gelungen ist ihnen das mit dem sogenannten Goldwasser, welches bereits von Paracelsius zur Rheumatherapie eingesetzt wurde.

Goldwasser ist heute besser bekannt als kolloidales Gold – das sind winzigste Goldpartikel, deren Größe im Nanometerbereich liegen. Damit sind sie für das menschliche Auge nicht sichtbar. Im Herstellungsprozess werden kolloidale Goldteilchen mit Hilfe eines Generators elektrolytisch von nahezu reinen Goldeinheiten abgespalten und in destilliertem Wasser gelöst. Hervorzuheben ist vor allem die elektrische Ladung der Partikel, welche dafür sorgt, dass die Teilchen in der Lösung nicht absinken, sondern dank der brownschen Molekularbewegung in einem Schwebezustand verweilen, da sie sich gegenseitig abstoßen. Nur so kann das Gold seine Wirkung entfalten, doch dazu später mehr.

Der Grund, weshalb kolloidales Gold mit gutem Gewissen als Naturheilmittel betrachtet werden kann ist einfach. Kleinste Goldteilchen tauchen in unserem Körper als Spurenelemente vor allem im Gehirn auf. Die Teilchen sind dabei so klein, dass keine toxische Wirkung von ihnen ausgeht.

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Wie wirkt kolloidales Gold?

Wie bereits beschrieben, ist das Wirkungsfeld von kolloidalem Gold sehr weit. Als Spezialist gilt es jedoch für die Therapie von psychischen Krankheiten.

Psychische Wirkung

Depression

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Da unser Gehirn von Natur aus Kleinstpartikel des glänzenden Edelmetalls enthält, ist die Wirkung von kolloidalem Gold in unserem zentralen Nerven- und Denkzentrum recht gut bekannt und erforscht.

Zunächst ist zu beachten, dass Goldkolloide die Blut-Hirn-Schranke mühelos passieren können und somit direkt im Gehirn wirksam werden. Dies allein ist eine Eigenschaft, welche diese Substanz besonders wirksam in der medizinischen Anwendung macht.

Unsere Nervenübertragung im Gehirn läuft biochemisch und elektrisch ab. So nüchtern das auch klingt, mentale Denkvorgänge und intellektuelle Leistungen sind letztlich eine Frage der Chemie und der Elektrizität. Und hier kommen die elektrischen und magnetischen Eigenschaften kolloidaler Goldpartikel zum Tragen. Durch das gegenseitige Abstoßen der winzigen Goldmoleküle kommt es zu einem Spannungszustand, welcher die Informationsübertragungen im menschlichen Gehirn verbessert.

Als spürbare Folge dieses Einflusses ist weitestgehend bekannt, dass sich eine erhöhte mentale Leistungsfähigkeit einstellt und unsere Konzentration verbessert wird. Das konnte u.a. eine Untersuchung der Universität Kalifornien unter der Leitung von Guy E. Abraham nachweisen. Das Ergebnis war, dass jene Probanden, die 2 Monate mit kolloidalem Gold supplementiert wurden in IQ Tests durchweg besser abschnitten, als die nicht supplementierte Gruppe.

Weiter beeinflusst die verbesserte Gehirnleistung auch die Stimmung positiv. Aus diesem Grund wird kolloidales Gold bereits in sehr geringen Dosierungen wirksam in der Depressionstherapie verwendet. Auch bei Suchterkrankungen, die häufig mit emotionalen Belastungen einhergehen, hilft die kolloidale Gold Wirkung die Stimmungslage zu stabilisieren und zu beruhigen.

Außerdem sind Goldpartikel an Funktionen bestimmter Drüsen wie der Zirbeldrüse im Körper beteiligt. Diese ist in großem Ausmaß für die Synthese des Hormons Melatonin verantwortlich, was wiederum den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert.

Kolloidales Gold – starkes Antioxidans

Während des Stoffwechselvorgangs im menschlichen Körper kommt es natürlicherweise zum Anfall bestimmter Stoffwechselendprodukte. Gefährlich für diverse Funktionen des Körpers sind dabei die sogenannten freien Radikale. Freie Radikale können sich ungebunden im Körper bewegen und führen zum langsamen Verschleiß und zur Schädigung unserer Zellen. Unser Körper kann diese Schäden zwar wieder ausbügeln, im Alterungsprozess des Körpers fällt diese Regeneration jedoch zunehmend schwerer. Folgen sind häufige Erkrankungen wie Fettleibigkeit, ein erhöhter Cholesterinspiegel, Rheuma sowie kognitive Beeinträchtigungen und chronische Unruhe oder Müdigkeit.

Durch Aufnahme bestimmter Antioxidantien kann die zerstörerische Wirkung der freien Radikale neutralisiert werden. Kolloidales Gold wirkt auch als starkes Antioxidans, indem es die Bildung zweier wichtiger ‚Radikalfänger‘ unterstützt. Als erstes führt die Aufnahme kolloidalen Goldes zur Synthese von Glutathion. Diese Substanz ist einer der wichtigsten Helfer bei der Abwehr freier Radikale, da es nachhaltig das Immunsystem stärkt und besonders im Darmbereich Entzündungen hemmt. Des Weiteren führt kolloidales Gold zur körpereigenen Produktion des sogenannten „Methusalem-Enzyms“ SOD. Auch diese Substanz wirkt hoch antioxidativ und schützt insbesondere vor einer besonders aggressiven Stoffgruppe freier Radikale, den sogenannten Superoxiden.

Kolloidales Gold bei Rheuma

Knieschmerzen

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Ein weiterer großer Anwendungsbereich des kolloidalen Goldes liegt im Bereich der rheumatischen Erkrankungen. Diese sind mit starken Gelenk- und Gliederschmerzen verbunden, wobei die Betroffenen im Alltag oft erhebliche Einschränkungen und enorme Schmerzen erleben. Nachdem in den USA einige Heilpraktiker erstaunliche Fortschritte in der Rheumatherapie mit kollodialem Gold erzielt haben, wurde auch die Forschung darauf aufmerksam.

So stellte u.a. der bekannte Rheuma Forscher Peter B. Himmel 1997 in Tests an Patienten fest, dass Schwellungen und Schmerzen der Patienten mit jeder Woche der Supplementierung besser wurden. Diese Entwicklung lässt sich einzig durch eine Reduktion der rheumatischen Entzündungsreaktion erklären, was auch mit der antioxidativen Wirkung von kolloidalem Gold zusammenhängt. Darüber hinaus traten im Zuge der Therapie keine Nebenwirkungen auf.

Ein Vortrag zur Wirkweise und den Einsatzgebieten von kolloidalem Gold von Chemiker Dr. Andreas Novack:

Dosierung – Einnahme – Lagerung

  • Dosierung: Wie eingangs geschildert, bedarf es keiner hohen oder aufwendigen Dosierung von kolloidalem Gold. Empfohlen werden Dosierungen zwischen 15 und 30 ml je nach Körpergewicht und Einsatzziel. Es empfiehlt sich die Tagesdosis dabei aufzuteilen und 1x morgens, 1x mittags und 1x abends jeweils 5, bzw 10 ml einzunehmen.
  • Einnahme: Die kolloidale Gold Einnahme sollte bestenfalls auf nüchternen Magen, z.B. vor dem Frühstück erfolgen. Es ist dabei wichtig, kollodiales Gold nicht direkt runter zu schlucken, sondern 1 – 2 Minuten im Mund zu behalten, da es von den Mundschleimhäuten aufgenommen wird. Ein Tabu bei der Einnahme sind metallene Gegenstände wie Teelöffel. Diese können die Ladung der Silberteilchen verändern und so die Wirkung und auch die Haltbarkeit negativ beeinflussen. Zur kolloidalen Gold Einnahme sind daher nur Glas oder Plastik zu verwenden.
  • Lagerung: Kolloidales Gold sollte möglichst außerhalb der Reichweite elektromagnetischer Wellen, wie sie Kühlschränke, Handys oder Radios verbreiten aufbewahrt werden, da diese den Effekt der brownschen Molekularbewegung zunichte machen.

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